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HILFSMISSION TAIFUN YOLANDA AUF DEN PHILIPPINEN

- Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen und Hilfsgüterleistungen –

Diese Dokumentation sowie eine weitere Aufstellung der Ein- und Ausgaben werden wir zusammen mit den Bildern und mit einem Film im Internet in die Dropbox einstellen. Wir würden uns freuen, wenn Sie rege davon Gebrauch machen, sich die wunderschöne Arbeit, die wir auf den Philippinen verrichten durften, anzuschauen.

Wir können unsere Mission als sehr erfolgreich bezeichnen, da wir eine Vielzahl von Unterstützungsarbeiten, die ein Überleben dort gesichert hat, leisten durften. Gleichzeitig möchten wir uns vollumfassend bei allen Freunden, Bekannten und sonstigen Spendern für diese großartige Hilfsmission bedanken. Auch dass sie mir und meinem Team das Vertrauen geschenkt haben.

Im Einzelnen haben wir folgende Punkte erreicht:

1. Wir konnten 12 t Lebensmittel – vorwiegend Reis und Konserven (Gemüse und Fleisch) – in verschiedenen Barangys = (Stadtteilen bzw. Dörfern) austeilen.

2. Weiterhin haben wir für 30 Häuser Dächer kaufen können und diese ausgeteilt.

3. In erheblichem Umfang haben wir Zement und Steine und Eisen zur Verfügung gestellt, damit diese 30 Häuser bedacht wurden.

4. Kleidung wurde an Bedürftige ausgeteilt.

5. Es steht noch ein Geldbetrag von 1.195,02 € zur Verfügung. 4 Kisten, die aus Deutschland nicht rechtzeitig während unserer Zeit auf den Philippinen dort ankamen, sind ebenfalls mittlerweile eingetroffen und wurden eingelagert.

6. Diese Hilfsmittel werden durch einen zweiten Besuch durch mich und meine Frau Mitte des Jahres ausgeteilt. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Konserven und um Bekleidung. Wir haben uns entschieden, mit dem uns noch zur Verfügung stehenden Geld zwei Schulen zu unterstützen. Diese werden wir ebenfalls bedachen und 5 Schülern das Schulgeld für die nächsten beiden Jahre finanzieren.

7. Sie dürfen dazu gerne weiter spenden. ( Wir haben auch ein nachhaltiges Projekt begonnen ) Es wurden durch Philippinische Helfer 2.000 Moringabäume angepflanzt. Dieser Wunderbaum wird zur Zeit in Europa nachgefragt. Wir unterstützen das Projekt beim Verkauf von Moringapulver hierzulande. Es handelt sich um eine Selbsthilfeinitiative. Darüber werden wir noch gesondert berichten.

Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben als pdf LINK

Begleittext zum Videofilm:

Da wir keine professionellen Filmbearbeiter sind, erlaube ich mir hier, ein paar begleitende Worte zu unserem Filmbeitrag, den Sie nun im Internet finden, abzugeben.

Unser Film beginnt in Deutschland, als wir noch die restlichen (letzten) Kisten verpackt haben. Dann sehen Sie Herrn Anton Holzmann und mich bei der Abreise auf die Philippinen. Der Film geht weiter auf den Philippinen, als wir dort angekommen sind, und dokumentiert die Reismengen, die wir dann in einer fünfstündigen Aktion mit etwa zehn Helfern zu familiengerechten Paketen mit Gemüse und Dosenfleisch gerichtet haben.

Dann beginnt die Reise, als die Säcke in der Nacht um 12 Uhr auf ein Militärfahrzeug aufgeladen wurde, welches uns nach Manila zur Philippine Air Force gebracht hat. Nachdem wir auch dort die örtlichen Schwierigkeiten überwinden konnten, da die Militärbasis keine Ausländer auf das Gelände lassen wollte, hat sich auch wieder eine wunderbare Fügung ergeben, als unser Sergeant den General in der Nacht überzeugen konnte, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Danach sehen Sie wie unsere Hilfsgüter in eine Militärmaschine eingeladen wurde und dann auch wieder vom Militär auf den Philippinen ausgeladen wurde.

In Tacloban hat uns die Organisation DSWD – eine soziale Hilfsorganisation, Department of Social Welfare and Development ein Militärfahrzeug organisiert, mit welchem wir in verschiedene Barangays= Dörfer, gefahren wurden. Dieses Fahrzeug hat uns drei Tage inkl. Militär zur Verfügung gestanden. Dafür sind uns, ebenso keine Kosten auferlegt worden, wie auch für den Transport der Güter im Militärflugzeug..

Dann sehen Sie, wie wir die Essenspakete ausgeteilt haben. Auch ein sehr langer Beitrag zeigt, wie wir die Küstenstraße entlang gefahren sind. Sie können sehen, das kein Quadratmeter von der Zerstörungswut des Taifuns Yolanda verschont geblieben ist. Im Anschluss kommt ein Filmausschnitt beim Verteilen der Dächer bzw. der Wellblechelemente für die Errichtung der Bedachung. Es folgt auch noch unsere Unterkunft, die uns wiederum in Form eines Zeltes vom Militär zur Verfügung gestellt wurde.

Erwähnen möchte ich, dass wir in dieser Zeit keinerlei Dusche noch Toilette zur Verfügung hatten, sondern genau so wie die dort lebenden Philippinen uns aus der Wasserflasche versorgt, und aus einem Wasserbrunnen täglich mit Eimern geduscht haben. Bis hier eine intakte Infrastruktur aufgebaut werden kann, werden noch Jahre ins Land ziehen.

Hier können Sie die Bilder anschauen:Bilder anschauen

BERICHT ÜBER DIE ZWEITE REISE NACH DEN PHILIPPINEN / CATBALOGAN / TACLOBAN / BAYAN NG VILLAREAL

Stichwortverzeichnis über die Maßnahmen der zweiten Reise:

1. Versorgung Hilfsbedürftiger im Gebiet rund um Tacloban, speziell der Einwohner, die in Zeltstädten der UNICEF noch versorgt werden müssen

2. Grundversorgung in Bayan ng Villareal, einem kleinen Dorf südlich von Tacloban

3. Dächer für Häuser ausgeliefert, die bis heute nicht bedacht werden konnten

4. Mit den Inspektoren der Firma Ceres 2 h Land inspiziert / die angepflanzten Bäume wurden mit dem Zertifikat EU Bio Anbau dokumentiert

Anlässlich unserer zweiten Reise in das Gebiet auf den Philippinen, das nach dem verheerenden Taifun Yolanda zerstört war, möchten wir neben dem zweiten Film, den wir zur Seite stellen, eine schriftliche Dokumentation abgeben.

Die zweite Reise führte uns über den Landweg 1000 km bis nach Catbalogan und Tacloban in die Krisenregion, die wir bereits im Januar besucht und mit unseren Spendenmitteln versorgt haben. Bei der diesmaligen Reise haben wir die Konserven, die bereits im Dezember auf dem Schiffsweg auf die Philippinen gesandt wurden, nun durch Reiszukauf wieder zu Paketen à 6 bis 8 kg zusammengestellt.

Wir hatten uns zunächst gedacht, einen Teil der Hilfsgüter wieder in Tacloban in den Zeltstädten zu verteilen, und haben uns ein Dorf herausgesucht, dessen Namen Bayan ng Villareal ist. Dieses Dorf wurde bis zum heutigen Zeitpunkt bei Hilfslieferungen nicht bedacht - weder durch die Regierung noch durch Hilfsorganisationen, da es relativ weit abgelegen und nur durch eine kleine Straße über 9 km erreichbar ist. In diesem Dorf haben wir auch wieder Grundnahrungsmittel verteilt und für die Menschen entsprechende Hilfsgüter zur Verfügung gestellt, die bis heute nicht in der Lage waren, ihre Häuser wieder aufzubauen, damit auch diese Häuser - zumindest jetzt in der Regenzeit - wieder geschlossen werden können. An Erfreulichem über die Region können wir berichten, dass die Grundversorgung funktioniert. Und dass auch die schlimmsten Zerstörungen beseitigt und der Müll größtenteils entsorgt werden konnte.

Was sehr bedrückend ist, dass die versprochenen Häuser, die teils von der Regierung, teils auch von Hilfsorganisationen angekündigt wurden, bis heute nicht zur Verfügung stehen. Es gibt Menschen, die leben seit Beginn der Katastrophe in Zelten und müssen jetzt sogar damit rechnen, von den Grundstückseigentümern in diesem bzw. nächsten Monat vertrieben zu werden. Die Regierung verspricht ständig, dass die Häuser noch fertig gestellt werden. Das ist eine sehr prekäre Situation, die wir durch eine weitere Reise am Ende des Jahres im Auge behalten und versuchen werden, auch durch Anschreiben an die Regierung, Hilfe für diese Menschen zu leisten.

Weiterhin möchte ich von unserem Projekt „Moringa Olivera“ berichten.

Bereits am Anfang des Jahres haben wir über 2000 Bäume gepflanzt. Da nun die Regenzeit begonnen hat, sind die Bäume gut und stark angewachsen und können bald die entsprechenden Moringablätter liefern. Wir hatten bei diesem Treffen auch eine Organisation, die Firma Ceres, eingeladen, unsere Böden und unsere Anbauflächen zu inspizieren.

Erfreulicherweise werden wir bereits kurzfristig die Voraussetzungen vorliegen haben, für die so genannte Bio-EU-Zertifizierung. Das bedeutet: Unser Moringa-Produkt, das wir in drei verschiedenen Formen anbieten möchten, wird von der Firma Ceres mit dem Zertifikat „Bio-EU-Norm“ attestiert. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, da wir nun davon ausgehen, dass wir die Produktion zum einen dazu benutzen können, etwa 20 Familien dort regelmäßige Arbeit zu verschaffen, und zum anderen aus dem Überschuss die Krisengebiete weiterhin unterstützen können.

Auch möchte ich nicht vergessen, mich bei allen deutschen und philippinischen Helfern, Spendern und Beteiligten zu bedanken, und ich möchte Sie gleichzeitig bitte, bei ihren Bemühungen, diese Menschen zu unterstützen, nicht nachzulassen. Wer einmal in dieser Region war, der weiß, was es bedeutet, Armut zu erleben, der weiß, was es bedeutet, sich Gedanken zu machen, wie man am nächsten Tag seinen Bauch mit Nahrung vollbekommt.

So werden wir weiterhin diese Projekte vorantreiben und Sie immer wieder durch eine Kurzdokumentation und Filmbeiträgen daran teilhaben lassen.

In tiefer Dankbarkeit

Shirley und Peter Ruf

Bilder und Videos finden Sie hier: Bilder und Videos anschauen

BERICHT ÜBER DIE DRITTE REISE NACH DEN PHILIPPINEN / CATBALOGAN / TACLOBAN / BAYAN NG VILLAREAL

Wie in den vorausgegangenen Spenden- und Hilfsmissionen konnten wir wieder dank Ihrer
umfassenden Spendenleistungen einiges auf den Philippinen bewirken.

Insgesamt waren die Einnahmen bei 1.200,00 €, die Sie uns zur Verfügung gestellt haben. Diese haben
wir im Wesentlichen für den Kauf von Lebensmitteln verwendet. Es wurden dafür insgesamt knapp
eine Tonne vorwiegend Reis und Konserven gekauft. Diese haben wir in zwei verschiedenen Barangys
ausgeteilt (ausführliche Video- und Bildunterlagen fügen wir im Internet zum Anschauen bei).

Ein weiteres wichtiges Projekt, das uns ein sehr großes Anliegen aber auch eine sehr große Freude ist,
war eine große Schule, die wir unterstützen können.

Dieses Projekt ist hauptsächlich für unterernährte Kinder von dieser Schule ins Leben gerufen worden.
Wir konnten der Schule entsprechende Tische zur Verfügung stellen, an denen die Kinder regelmäßig
kostenlos von der Schule mit Speisen versorgt werden, die ihnen ihre Eltern nicht ermöglichen können.
Neben den Speisen und Getränken haben wir der Schule einen Geldbetrag für die künftigen
Schulspeisungen zur Verfügung gestellt. Darüber erhalten wir auch in Kürze eine Bestätigung von der
Schuldirektion. Diese werden wir nachträglich im Internet veröffentlichen.

Bitte schauen Sie einfach nur die Videos, die wir darüber gedreht haben, im Internet an, und Sie
werden - genauso wie wir - im Herzen spüren und fühlen, dass wir hier Wunderbares leisten durften.

Unseren herzlichen Dank
Shirly und Peter Ruf

Bilder und Videos finden Sie hier: Bilder und Videos anschauen

Danke vielmals

Bitte spenden Sie weiter!

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Peter Ruf

IBAN: DE59660909006966594610

BIC: GENODEF1P10

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Verw.Zweck: Spende Philippinen